Magendrehung:

 

Der Magen des Hundes ist zwischen Speiseröhre und Darm pendelnd im Bauchraum aufgehängt. Kommen mehrere Faktoren ursächlich zusammen, kann sich der Magen um die eigene Längsachse drehen. Dies entwickelt sich für den Hund zu einer sehr schmerzhaften Situation. Er ist unruhig, speichelt stark, krümmt sich, legt sich hin, steht bald wieder auf. Meist versucht er ohne Erfolg zu erbrechen. Und auch alles, was er neu an Wasser und Nahrung aufnimmt, wird umgehend wieder ausgespuckt. Der Bauch bläht sich auf (Magendilatation), der Magen drückt auf den Herzbeutel, der Kreislauf wird labil, das Leben ist des Hundes ernsthaft bedroht.
Nach telefonischer Ankündigung und Beschreibung der Symptome muss der Hund so schnell wie möglich beim Tierarzt operiert werden. Zeitliche Verzögerungen können leicht zum Kreislaufversagen und damit zum Tod führen. Es ist Eile geboten!


Die Magendrehung ist eine multifaktorielle Erkrankung, die bei dafür anfälligen Hunden nicht sicher verhindert werden kann. Dennoch sollten alle begünstigenden Faktoren klein gehalten werden.

Die Gefahr der Magendrehung erhöht sich durch:

Ansteigendes Gewicht und Untergewicht

Ansteigendes Alter

Tiefer und schmaler Brustkorb

nur 1-malige Fütterung am Tag

Großes Futtervolumen

Schnelles Fressen

Erhöhte Futterschüssel

 

Vorbeugung

Futterration auf mehrere, kleinere Mahlzeiten am Tag aufteilen

Regelmäßige Fütterungszeiten

Verdauungspause bis 2 Stunden nach jeder Mahlzeit

 

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