Vor der ersten Hilfe steht die Vorbeugung. Im Zusammenleben mit den Hund gilt, den Vierbeiner weitgehend vor Gefahren schützen. Hierzu zählt, Haus und Garten tiergerecht zu sichern. Elektrokabel, spitze und scharfe oder kleine Gegenstände die der Hund leicht verschlucken kann gehören außerhalb der Reichweite des Hundes oder müssen unter Verschluss gehalten werden. Dazu gehören besonders im Garten giftige Unkrautvernichter oder Reiniger fürs Auto. Ganz wichtig, lesen sie auf Haushaltsreinigern auch das Kleingedruckte, sie werden überrascht sein. - Aber nicht positiv.
Gerüstet für den Notfall
Selbst bei noch so großer Sorgfalt kann ein Unfall nie ausgeschlossen werden. Dann heißt es, Ruhe bewahren und schnell, aber richtige
“Erste Hilfe” leisten. “Erste Hilfe” ist - wie ihr Name schon sagt - eine Sofortmaßnahme, die kritische und lebensbedrohliche Minuten überbrücken soll, aber niemals den Tierarzt ersetzen kann!
Daher immer griffbereit oder am besten in Telefon oder Handy gespeichert, die Rufnummer ihres Tierarztes.
Es ist auch hilfreich, einige Übungen wie Lebensfunktionsüberprüfungen (Puls, Atmung, Temperatur - die PAT-Werte) in Ruhe zu trainieren. So können sie die wichtigen Handgriffe in Ruhe trainieren und wissen im Ernstfall, wie sie handeln müssen.
